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Fussballphilosophie

Trotz seiner österreichischen Staatsbürgerschaft hat der gebürtige Holländer den Bezug zu seinen holländischen Wurzeln nie verloren. Ganz im Gegenteil! Die holländische Fußballphilosophie spielt bei Frenkie Schinkels eine ganz entscheidende Rolle. Diese setzt auf einen schönen Fußball, der durch Angriff, Technik und Ballbesitz dominiert ist. Offensivfußball vernachlässigt dabei jedoch keinesfalls die Defensive. Hat man genügend Spieler offensiv aufgestellt (etwa beim 4:3:3-System), so kann die Mannschaft bereits in der gegnerischen Hälfte attackieren. Das Ziel und die Begeisterung als Trainer ist es, den Gegner mit Technik und Taktik zu beherrschen, um das Spiel diktieren zu können. Diese Fußballbegeisterung und Leidenschaft bekam Frenkie Schinkels bereits in der Jugendzeit bei Feyenoord Rotterdam. Fußball war mehr als ein Hobby. Es stand von Beginn an die Schule und die Entwicklung im Vordergrund. Für Frenkie Schinkels war von der Jugendzeit an, der Fußball das Wichtigste. Es war das was er wirklich konnte und wovon er wusste, dass es ihm sein ganzes Leben lang Spaß machen wird.

Fussball-Word Rap

Lieblingsverein: Feyenoord Rotterdam
Lieblingsspieler: Javier Zanetti (Inter Mailand)
Lieblingsstadion: Estadio Santiago Bernabéu (Real Madrid)
in Österreich: Wörterseestadion (Klagenfurt)
Spielsystem: Holländische Philosophie, Offensive Ausrichtung
Holländischer Fußball: Schöner Fußball
Größter Sieg: Cupsieg gegen Rapid 3:1 im Happelstadion
Bitterste Niederlage: Konkursantrag von SK Austria Kärnten
Niederlage: Schwer verkraftbar aber daraus lernen
Derby: Immer brisant, Enormer Druck als Trainer, unverzeihbare Niederlagen
Jugendarbeit im Fußball: das Wichtigste, denn was man früh lernt kann man später leichter umsetzen
ÖFB: Gute Reformen in den letzten Jahren, gutes Ansehen in Europa
Meist unterschätzte Spieler: Manuel Ortlechner
Meist überschätzte Spieler: Marco Arnautovic
Schiedsrichter: Notwendig, aber zu oft im Mittelpunkt
Videobeweis: bald notwendig
Taktische Fouls: Notwendig, dürfen nie zu Verletzungen führen
Schwalbenkönig: Vastic
Elfmeter: keine Torgarantie
Nachspielzeit: wird oft nicht korrekt eingehalten

Glücksmomente

Als richtiger Fußballer hat man eine Siegmentalität, die jedes gewonnene Duell zu einem Glücksmoment werden lassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um ein Spiel im Training, ein Meisterschaftsspiel oder ein Mikadospiel mit der Familie handelt.

Einzigartige Glücksmomente sind natürlich jene erreichten Meilensteine, auf die man lange hingearbeitet hat oder vollkommen überraschend erreicht wurden. Dazu zählen die errungenen Titel mit Clubs im Amateurbereich ebenso wie mit Vöcklabruck und der Wiener Austria. Meilensteine der besonderen Art waren ebenso der Klassenerhalt mit dem SV Gmünd und dem Bundesligisten Austria Kärnten, die als Stockletzter doch noch gerettet und ins sichere Mittelfeld geführt werden konnten.

Ganz besonders in Erinnerung geblieben ist die beeindruckende Siegesserie, welche letztlich für den Meistertitelgewinn 2006 entscheidend war. Frenkie war mit seiner Austria im Bus unterwegs zum Auswärtsspiel nach Graz, als am TV-Gerät im Bus die Niederlage des schärfsten Titelkonkurrenten Red Bull Salzburg gezeigt wurde. Nach dem Abpfiff verwandelte sich der Bus für 15 Minuten in eine Party-Location – da war er sich sicher: Jetzt werden wir Meister! Es folgte am nächsten Tag ein 3:1 Auswärtssieg bei Sturm Graz ehe mit einem 2:1 gegen Tirol der Titel fixiert werden konnte. Ein Jahr davor konnte man einen ähnlich großen Glücksmoment auskosten, als man im vollen Happel-Oval eine sehr starke Rapid Wien 3:1 schlagen und damit den Cupsieg einfahren konnte. Dieses Endspiel hatte natürlich ganz besondere Brisanz, da es sich um ein Wiener Derby handelte und zum Titelgewinn auch noch die Vormachtstellung in der Stadt gesichert werden konnte.

Für Frenkie Schinkels sind die größten Glücksmomente, zu sehen, wie sich von ihm geformte Spiele weiterentwickeln und ihren Weg machen. Nationalteamspieler wie Schiemer, Junuzovic, Ortlechner, Hierländer, Nuhiu und Linz sind nur eine Auswahl an österreichischen Athleten, die von Frenkie Schinkels trainiert und weiterentwickelt wurden.

Zu guter Letzt noch ein kurzer Blick in die Vergangenheit als Spieler. Ein ganz besonderer Glücksmoment war das erzielte Tor am 27. Mai 1992 beim Länderspiel gegen Holland, dem Land in dem er geboren und aufgewachsen ist.

Frenkie's All Star Team

All Star Team

Mit dieser Mannschaft hätten die genannten Trainer wohl viele Titel gefeiert, wenn gleich auch sie nicht alles gewonnen hätte. Dafür wäre sie wohl aus Marketingsicht die absolute Nummer 1 gewesen.

Ganz im Sinne des holländischen Fußballs weist Frenkie’s All Star Team ein 4:3:3-Spielsystem auf. Es finden sich Ikonen der letzten vierzig Jahre wieder, die bei ihren Vereinen und/oder für ihre Nationalmannschaften herausragende Leistungen erbracht haben und noch erbringen. Vom Tormann bis links außen bringen alle Spieler am Platz ihre Kreativität ein und zeigen ihre einzigartigen fußballerischen Qualitäten. Es bleibt jedoch eine Mannschaft toller Einzelspieler.

Trotzdem würde sich jeder Trainer eine Ersatzbank wie diese wünschen, wenn auch ein Streit vorprogrammiert ist: Wer schießt die Freistöße und Elfmeter?